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WFG Aktuelles

Corona-Überbrückungshilfe: 2. Phase für die Monate September bis Dezember 2020, Antragstellung ab Oktober möglich

Am 25. August wurde vom Koalitionsausschuss die Verlängerung der Überbrückungshilfe bis zum 31. Dezember 2020 beschlossen. Die zweite Phase der Überbrückungshilfe wird die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfassen. Anträge für die zweite Phase können voraussichtlich ab Oktober gestellt werden.

Wichtig: Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 30. September 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 30. September 2020 rückwirkend einen Antrag für die erste Phase zu stellen.


Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen für die Monate Juni bis August (1. Phase) und September bis Dezember (2. Phase) und schließt zeitlich an die Soforthilfen an, die von mehr als 2 Millionen kleinen Unternehmen und Solo-Selbständigen sowie Angehörigen der Freien Berufe bis zum 31. Mai 2020 beantragt werden konnten und in Höhe von über 13 Mrd. Euro bewilligt wurden.


Die wichtigsten Elemente der Überbrückungshilfe sind:

  • Antragsvoraussetzung: Fokus auf besonders betroffene Unternehmen; unabhängig von der Mitarbeiterzahl, soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren. Das Programm gilt branchenübergreifend, wobei es die Besonderheiten der besonders betroffenen Branchen berücksichtigt.
  • Zuschuss: Erstattung von bis zu 40% der fixen Betriebskosten bei mind. 40% Umsatzrückgang, von bis zu 50% bei mind. 50% Umsatzrückgang und von 80% bei einem Umsatzrückgang von mind. 70%. Damit gilt: „Je größer der Umsatzeinbruch, desto höher der Zuschuss“.
  • Maximale Förderung: 150.000 Euro. Bei Kleinunternehmen bis zu fünf Beschäftigten 9.000 Euro, bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro. Eine Überschreitung der Schwellen für Kleinunternehmen ist in begründeten Ausnahmefällen möglich, wenn die Überbrückungshilfe auf
    Basis der erstattungsfähigen Fixkosten mindestens doppelt so hoch läge wie der maximale Erstattungsbetrag. In diesem Fall oberhalb der Schwelle Erstattung von 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40% und 70%. Bei Umsatzeinbruch von mehr als 70% Erstattung von 60% der Fixkosten. Diese Ausnahmeregelung kommt besonders Kleinunternehmen mit hohen Fixkosten zugute.
  • Durchführung durch die Länder in einem vollständig digitalisierten Verfahren unter Einbeziehung der Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer.

Die Antragsplattform mit allen weiteren Informationen (u.a. FAQ) zur Überbrückungshilfe fiden Sie online unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/.

Stand der Informationen: 24.09.2020

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