„Der EU AI Act – Anforderungen und Umsetzung“

WFG ImPuls am 18.03.2026, 8.30 Uhr

Der EU AI Act, das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung Künstlicher Intelligenz, ist bereits in Kraft. Die konkreten Pflichten für Unternehmen werden jedoch schrittweise wirksam. Viele Unternehmen stehen daher aktuell vor der Frage, welche Anforderungen auf sie zukommen, wer konkret betroffen ist und wie sich die Vorgaben praxisnah umsetzen lassen.

Antworten darauf bietet der nächste WFG ImPuls am 18. März 2026 ab 8.30 Uhr. Als Referentin ist Dr. Viola Hellge vom Mittelstand-Digital Zentrum Kaiserslautern zu Gast und gibt einen fundierten Überblick über die Inhalte und Zielsetzungen der EU-KI-Verordnung.

Im Mittelpunkt der Online-Veranstaltung steht der risikobasierte Ansatz des EU AI Acts, der KI-Systeme je nach Risikoklasse unterschiedlichen Pflichten und Auflagen unterwirft. Dabei wird insbesondere auf die Anforderungen an Hochrisiko-KI-Systeme sowie auf die Verantwortlichkeiten von Anbietern und Anwendern eingegangen. Auch die Frage, welche Auswirkungen die neuen Regelungen auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben, wird praxisnah beleuchtet.

Darüber hinaus thematisiert die Veranstaltung Aspekte wie Kompetenzaufbau und Schulungsmaßnahmen, Nachhaltigkeitsfragen sowie die geplanten Durchsetzungs- und Kontrollmechanismen. Ziel ist es, Unternehmen Orientierung zu geben und sie dabei zu unterstützen, sich frühzeitig und strukturiert auf die Umsetzung des EU AI Acts vorzubereiten. Der WFG ImPuls bietet zudem Raum für Fragen, Diskussionen und den Austausch von Praxiserfahrungen.

Die Veranstaltung findet online über GoToMeeting statt. Eine Anmeldung ist bis zum 17. März 2026 per E-Mail an christina.kirst@wfg-vulkaneifel.de erforderlich. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten zum Online-Meeting-Raum per E-Mail.

Zur Person:

Viola Hellge ist Diplom-Wirtschaftsingenieurin und studierte u. a. an der St. Ambrose University in Davenport (IA), USA. Sie promovierte im Bereich Wirtschaftswissenschaften (Dr. rer. pol.) zum Themenfeld „Personalmanagement in Unternehmensclustern“. Seit 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Technologie und Arbeit e.V. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Personalmanagement, Unternehmensnetzwerke, Changemanagement und Zukunft der Arbeit/New Work, Digitalisierung und organisationale Resilienz. Sie ist aktuell im Mittelstand-Digital Zentrum Kaiserslautern zuständig für den Bereich Arbeit & Organisation und digitales Lernen/Qualifizieren und berät mittelständische Unternehmen bei der Gestaltung digitaler Transformationsprozesse sowie der partizipativen Auswahl und Implementierung digitaler Lösungen.

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